Zum neuen Jahr

Zwölf Monate wirst du haben, zwölf mal Zeit für nur für uns. Was bringst du uns für Gaben? Was wirst du uns sagen. Einge Verse hab ich dir gewidmet, ein Jahr vorherzusehen mag ich nicht. Doch eines bleibt dabei gewiss, ein neues Jahr ist immer in Sicht.

Feuerwerk | Foto: Martin Krauß

Feuerwerk | Foto: Martin Krauß

Zum neuen Jahr

Zwölf Monate wirst du haben,
zwölf mal Zeit nur für uns.

Erst heißt es Freude, dann Einerlei –
da endet erst einmal die Narretei.

Lass uns auf Pferden davon traben.
Lass uns die Freiheit nun auch spürn.

Reich‘ Dir nur meine Hand.
Wie ist’s? Darfst mich führn.

Vertraue Dir, gemeinsam schaffen wir’s.
Zwischen unsren Herzen knüpfen wir ein Band.

Mag mit dir am Meer entlang spazieren,
ach wie freu ich mich, wie wohl wird mir `s.

Ergeb‘ mich deiner Wärme hin,
genieß’ den Moment, frag nicht nach dem Sinn.

Jetzt erst fällt `s mir ein,
die Halbzeit war ja schon.

Golden wird die Farbe auf den Feldern,
weniger verspielt der Vögel Ton.

Dann wird es stürmisch,
die Blätter werden rot am Baum.

Zwei Monate verbleiben,
den Sommer zu vertreiben.

Wie nun die Zeit verrinnt,
eh dann das neue Jahr beginnt.
(2013)

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