Was uns bewegt!: Die Reise des zu Guttenberg & Der Euro-Krisengipfel

Was war in dieser Woche los? Es ist Sonntag, 19.12.2010 – nicht mehr lange bis Weihnachten – und die Deutschen diskutieren über den Afghanistanbesuch der Familie Guttenberg, den Euro-Krisengipfel und wie auch schon in den letzten Wochen über den Winter. Wie oft habe ich in den letzten Tagen gehört: „So ein Sauwetter da draußen.“ Also genau die richtige Zeit um auf das Geschchehen der letzten Woche zurückzublicken…

Der Afghanistanbesuch der Guttenbergs, der Euro-Krisengipfel und Rücktrittsforderungen an FDP-Chef Guido Westerwelle. Wieder ist eine Woche vorbei, in der viel diskutiert wurde.

Ein Thema, das uns seit Wochen nicht los lässt, ist noch immer:

Der Winter

Der Schnee ist sicherlich für die Autofahrer und die Menschen, die bei diesem Wetter im Freien arbeiten müssen, eine Herausforderung. Manchmal scheint es gar, sie seien ihr nicht gewachsen. Die Verdammung zur Langsamkeit – zum vorsichtigen Autofahren – passt manchen unserer Mitmenschen nicht. Doch gerade diese Spezies Mensch ist es, auf die sich die Medien stürzen, um über Tage hinweg Berichte und Sondermeldungen zu veröffentlichen.

Eine gehörige Portion Humor hat Blogger- und Studienkollege Tobias Krebs in den vergangenen Tagen bewiesen. Er stellt die Frage: „Warum Schnee gegen Herzinfarkt hilft“ (1) und blickt dabei tief in das Herz der Wintermuffel.

Wie sich aus dem Schneefall ein nervender „Horror-Winter“ in den Medien inszenieren lässt, wird währenddessen von „konsumpf.de“ dokumentiert.

Aber nun der Blick auf die Politik:

Afghanistanreise der Familie zu Guttenberg

Anfang der Woche reiste Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg samt seiner Frau und SAT.1-Talker Johannes B. Kerner nach Afghanistan. Sie kassierten für diese Reise viel Kritik: „taz.de“ titelte mit „Pärchen unter Feuer“ und Spiegel-Online-Autor Stefan Kuzmany erklärt: „Mir ist nicht GUTT“

Auch in den Blogs wurde das Thema diskutiert:

Euro-Krisengipfel

Der Euro-Krisengipfel lenkte die mediale Aufmerksamkeit kurz danach auf unsere „Krisenkanzlerin“. Zudem wurden am Wochenende nun auch Forderungen nach einer Begrenzung des EU-Haushalts (2) laut. Eigentlich keine schlechte Idee, denn die Mitgliedsstaaten müssen ihre Haushalte zwingend sanieren. Warum soll dies nicht auch für die EU gelten? Eine Antwort auf die Frage „Warum Staatsschulden gar nicht so übel sind“ gibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung und blickt dabei auf die Anfänge der Staatsanleihen zurück.

Ein umfassendes Dossier zum Euro-Krisengipfel bietet Spiegel-Online seinen Lesern an. Das Jahr geht zu Ende und deswegen ist auch folgende Frage durchaus erlaubt:

Wie geht es weiter mit dem Euro?

Dieser Beitrag wurde am 20.03.2011 überarbeitet und von „outofmessel.wordpress.com“ in das Weblog „nachrichtenkompass.wordpress.com“ und schließlich 2013 auf „blog.martinkrauss.eu“ übertragen.


 (1) Der Beitrag ist unter „http://insauge.wordpress.com/2010/12/11/00004/“ nicht mehr online erreichbar.

(2) Der Beitrag ist unter „http://www.ftd.de/politik/europa/:streit-um-europaeische-union-deutschland-will-eu-budget-einfrieren/50206962.html“ nicht mehr online erreichbar.

(aktualisiert am 22.09.2013, 14.06 Uhr)

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